Vorbemerkung

Von den frühen elbgermanischen Stämmen bis zur Merowingerzeit gehörten Waffen zu den regelmäßigen Grabbeigaben. Neben ihrer Funktion im Kampf waren die Waffen stets auch Statussymbole und so, in gewisser Weise, Bestandteile der Tracht.

Da sich die Kampfesweise im Laufe der Jahrhunderte änderte, wurden  die Waffen immer wieder an den Bedarf der Zeit und die überwiegende Kampftaktik angepasst und weiterentwickelt. Daneben beeinflussten wichtige Wirtschaftsfaktoren, wie z. B. der Metallmangel der Frühzeit die Art und Bauweise der Waffen. Ideologische und religiöse Vorstellungen flossen sicher auch in die Wahl der Bewaffnung ein, sind aber ermangels schriftlicher Quellen kaum nachweisbar.